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Steuer- und Rentenrückerstattung für Australien

Jan 30

Tax- and Superannuationrefund for Australia.
Steuer- und Rentenrückerstattung für Australien

Hallo zusammen,

wenn man eine gewisse Zeit im Ausland war und dort eben auch gearbeitet hat, zahlt man dort Lohnsteuer, Sozialversicherung, Rente, usw… Alles was auch in Deutschland eben so vom Lohn abgezogen wird. Natürlich ist es nicht ganz genau so aber meist gibt es in jedem Land ähnliche Abzüge.

In dem speziellen Fall Australien wurden von meinem Lohn so knapp zwischen 25% – 29% an den Staate Australien abgeleitet. Das soll jetzt aber nicht bedeuten dass diese Ausgaben auch dort bleiben müssen. Wie in Deutschland sollte man auch in Australien seinen jährlichen Lohnsteuerjahresausgleich machen. Man sollte ihn nicht nur machen, er ist sogar Pflicht für jeden Arbeitenden.

Natürlich ist es für einen Ausländer alles etwas anders als für die Einheimischen, deshalb lasst euch hier bitte keinen Blödsinn erzählen. Ich war bei 3 verschiedenen Steuerbüros in Queensland und jedes davon hat mir einen anderen Quark erzählt. Also hier sollte man unbedingt aufpassen damit man nicht in Teufels Küche kommt und evtl. sogar noch zum nachzahlen von Steuern aufgefordert wird.

Zu beachten: In Australien endet das finanzielle Jahr am 30.6 und beginnt widerrum am 01.07.
In Deutschland endet dies ja bekanntlich zum 31.12 und beginnt am 01.01. des neuen Jahres.

Nun will ich aber mal zum Ende der Geschichte kommen. Letztenendes habe ich dann ein Steuerbüro gefunden dass sich eben nur auf ausländische Mitarbeiter spezialisiert hat und auch International tätig ist. D.h. man kann seine Anträge auch noch Online oder per Post über dieses Büro nachholen. Das gute bei diesem Büro ist, es bezieht einen festen prozentualen Betrag der Rückzahlung als Bezahlung. Also wenn keine Geld aus der Steuererklärung zu holen ist, muss man auch nichts bezahlen.

Das ganze habe ich über Taxback.com geregelt. Dieses Irische Unternehmen kümmert sich in vielen Ländern um die Steuererklärungen der ausländischen Arbeitnehmer. Wer zu den Ländern mehr Info’s benötigt muss einfach mal auf die Seite des Steuerbüros schauen. Unter www.taxback.com findet ihr alles nötige.

Das schöne daran man kann eigentlich alles Online und per Mail erledigen, wobei trotzdem ein paar Amtsgänge dazu kommen. Der Support ist außerdem schnell und zuverlässig. Man kann sich jederzeit über den Stand der Dinge informieren, 24 Stunden an jedem Tag.

Zwei Dinge die ich für Australien erledigt habe waren zum einen die Steuererklärung und die Rentenkasse. Dies sind 2 verschiedene Dinge deshalb gab es für Steuern und Rente jeweils eine Erklärung.

Zur Steuererklärung füllt man ein Formular mit allen Informationen die man hat aus und muss einen sogenannten PAYMENT Slip mitliefern die einem der Arbeitgeber zum Jahresende ausstellt. Darauf steht was man genau verdient hat und welche Abgaben getätigt wurden. Das ganze Paket geht dann an taxback.com. Das Steuerbüro kümmert sich um den Rest und kontaktiert einen falls noch angaben fehlen sollten. Am Ende es Prozesses (kann einige Wochen in Anspruch nehmen) gibt man seine Kontodaten an und man bekommt den Betrag in der gewünschten Währung abzüglich der Bearbeitungsgebühren zugestellt.

Da die Rentenkasse (Superannuation) nicht vom Government geregelt wird, muss hierfür wie schon gesagt, ein eigener Antrag gestellt werden. Dieser gestaltet sich auch etwas anders.
Für die Erstattung der gezahlten Rentenbeiträge muss nachgewiesen werden, dass man das Land bereits verlassen hat und somit keinen Anspruch mehr auf die Rente erheben kann.
D.h. eine beglaubigte Kopie des Reisepasse mit Ausreisestempel muss mit zum Antragsformular. Damit kann das Steuerbüro dann nachweisen dass der Versicherte sein Geld zurück erstatten darf.
Auch dies kann einige Wochen in Anspruch nehmen bis das Geld auf dem eigenen Konto eintrifft, dennoch hat sich der Aufwand gelohnt.

Außerdem hat man Anspruch auf das ganze und sollte nicht einfach vergessen werden.

FAZIT: Am Ende war es etwas Papierkrieg der sich aber dennoch gelohnt hat. In Zusammenarbeit mit Taxback war es fast schon ein Kinderspiel. Ich kann nur jedem raten der es noch nicht gemacht hat, unbedingt mal nachzufragen ob das ganze noch möglich ist. Taxback kann beim kostenlosen Online Support einen jeden dazu beraten.

Ich hoffe das ganze hilft noch dem ein oder anderen.
Auch hier gilt wieder… Wer noch fragen dies bezüglich hat kann mich gerne über das Kontaktformular kontaktieren.

So long….

Greetz da Korbi

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After the travel…

Dec 13

Hallo zusammen,

wir haben uns wieder so langsam in Deutschland eingelebt und akklimatisiert, daher wird es mal wieder Zeit für einen kleinen Zwischenbericht. Es war ein kleiner Klimaschock nach dem man von gemütlichen 29°C in das “kalte” Deutschland mit knappen 16°C einreisen muss. Nichts desto trotz haben wir uns wieder gut eingelebt und konnten wieder gut Fuß fassen. Jetzt hoffen wir noch auf den Schnee damit man endlich wieder Snowboarden gehen kann. Das Equippment steht schon bereit, es fehlt leider noch die große Ladung Schnee. Aber es sieht gut aus fürs Wochenende. Mal sehen ob der Winter dieses Jahr noch kommt.

Noch ein Punkt in anderer Sache: Wenn sich jemand dafür interessiert ins Ausland zu gehen und sich dafür noch Informationen besorgen möchte, der kann sich gerne über mein Kontaktformular melden.
Gerne stehe ich mit Rat und Tat zur Verfügung.
Wer speziell eine Reise nach Australien plant kann sich auch grob meine Checkliste ansehen. Diese findet ihr hier.

Greetz da Korbi

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Back to Germany!

Sep 23

Dazu gibt es nicht mehr zu sagen als…. BACK TO THE MOTHERLAND!

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Shanghai

Sep 20

Shanghai

Anreise: Bevor wir die östliche chinesische Kultur in vollen Zügen genießen konnten, mussten wir erst auf einen Flug mit insgesamt 10 Flugstunden und einem Zwischenstopp in der Sultanei Brunei vorbereiten. Geflogen sind wir mit der Fluggesellschaft des Sultans. Da dieses Land muslimischer Religion ist, wurde auf dem Rollfeld vor dem “take-off” erst mal 3 Minuten lang gebetet. Ohne das segnende Gebet macht der Pilot keinen Meter mehr. // Mal so nebenbei… man stelle sich vor man müsste bei anderen Airlines das “Vater unser…” beten, dann wäre aber die “Hölle” los, oder auch Allaaaaah. Naja egal.

In Brunei dann kurzer Aufenthalt auf dem Flughafen, mit Fliegerwechsel. So langsam konnte man Ahnen wo die Reise hingehen sollte, denn von den 100 Fluggästen waren nur noch wir die “Ausländer” und alles andere sah schon sehr asiatisch aus. Knappe 4 oder 5 Stunden später sind wir dann in Shanghai Pudong gelandet. Das Wetter war ein wenig bewölkt, oder war es gar SMOG? Man weiß es nicht, könnte auch beides gewesen sein.

Vom Flughafen ging es dann mit der deutschen Transrapid Bahn und geschmeidigen 430km/h in die Stadt. Um erst mal unser Gepäck los zu werden sind wir direkt in das Apartement unseres Freundes gegangen. Da das Klima recht schwül und warm war, waren wir ganz froh die kühle Luft einer Klimaanlage zu spüren. Im 33. Stock hatten wir dann auch eine recht angenehme Aussicht auf die Stadt und den Putuo District. Schon beeindruckend dass man in jeder Himmelsrichtung nur Stadt und Hochhäuser bis an den Horizont sehen kann, so lange der Smog sich ein wenig zurückhält.

Bald war der erste Tag auch schon vorbei und wir haben den Tag mit etwas Fast Food abgeschlossen.
Direkt am ersten Tag haben wir schon bemerkt, dass die Lebenserhaltungskosten dank der lokalen Währung RMB (Yuan) nicht gerade teuer wird. Ein Essen bei dem man sich anschließend kaum noch bewegen kann gibt es schon für 2,50€ sogar mit Getränken. :) Wobei man natürlich nicht unbedingt alles Essen sollte. Mein europäischer Magen musste sich den kulinarischen Spezialitäten der Asiaten erst mal anpassen. Und für einen Aufpreis von umgerechnet einem Euro kann man sich alles nach Hause liefern lassen. Sogar die Supermärkte haben Onlineshops die einem innerhalb von 24 Stunden die ganzen Einkäufe vor die Haustüre liefern. In Sachen Dienstleistung ist China top, auch wenn das meiste generell nur zu 75% erledigt wird.

Die nächsten Tage wollten wir natürlich die Stadt kennen lernen und mal durch die Straßen schleichen. Hier haben wir zügig gemerkt dass es so etwas wie eine StvO nur im Malbuch gibt. Auf den Straßen Schanghais gilt, wer zuerst hupt, der fährt zuerst. Blinken wurde sowieso schon durch hupen ersetzt, und Zebrastreifen sind nur reine Straßenbemalung. Doch trotz all dem Chaos funktioniert der ganze Verkehr verblüffend gut. Die ganzen Zeit in Shanghai habe ich nur einen Unfall erlebt und zwar wie ein Polizist mit seinem Motorrad einen Passanten einfach über den Haufen gefahren ist. Im Anschluss hat der Polizist ihm noch geholfen seine Brille zu finden und ist dann weitergefahren. Kaum vorstellbar in Deutschland.

Um ein Gefühl des Verkehrsgetümmels zu bekommen sind wir öfters Taxi gefahren. Taxis sind extrem kostengünstig im Vergleich zu Deutschland und man kann für wenig Geld die ganze Stadt durchqueren. Als zweites Verkehrsmittel haben wir noch die U-Bahn benutzt, in der man aber zur Rush Hour kaum atmen konnte, da die Abteile bis zum letzten Zentimeter mit Menschenmassen vollgestopft werden.

Einige Sehenswürdigkeiten haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Darunter z.B. das World Financial Center in Pudong, das bisher dritt höchste Gebäude der Welt, und einer Aussichtsplattform mir Glasboden auf knapp 500m. Geboten wurde dort oben eine Aussicht auf noch mehr Stadt.

Außerdem waren wir noch auf dem größten “Fake”markt Shanghais, auf dem es möglich ist so ziemlich alles zu kaufen was irgendwie als Marke bekannt ist. Aber wie der Name schon sagt ist die Ware generell nicht echt und kostet nur ein Bruchteil des Originalwertes. Dennoch hatten wir hier viel Spass und konnten uns fast neu einkleiden. Auf den Märkten gilt generell erbarmungslos Handeln. Wenn der Händler nicht will einfach den Platz verlassen und er wird früher oder später kommen und es dir für dein Wunschpreis verkaufen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit war das Paulaner Bräuhaus in Shanghai. Hier konnte man Ausnahmsweise nach guten altem deutschen Rezept mit original deutschem Bier schlemmen.
Aber halt!! Ich wollte doch ins Ausland :) , also raus aus dem Bräuhaus und wieder wo anders hin.

Um den groben Überblick über die Stadt nicht zu verlieren haben wir mal eine Bus-Stadtrundfahrt gemacht. Da der Bus aber recht schnell fuhr und man auf den billigen Kopfhörern das gebrochene Deutsch nur kaum verstanden hatte, war die Bustour nicht unbedingt das Highlight.

Um mal etwas Abstand vom Stadtgetümmel zu bekommen sind wir an die “Cooldocks” direkt am Bund gegangen. Ein künstlich angelegter Sand-Dock mit Swimming Pool, bei dem man bei Cocktails (Mittags um zwölf) die Seele baumeln lassen kann.

Um auch mal etwas von der alt chinesischen Kultur in Erfahrung zu bringen, haben wir uns zu den alten Tempeln und anderen Bauten in der Stadt begeben. Aber hier sprechen Bilder mehr als Worte und ich verweise hiermit auf die Bildersektion. :)

Aber um den Artikel nicht noch länger zu gestalten werde ich hier mal einen Schnitt machen.
Weitere Ziele waren noch:
Era Circus (beeindruckende Akrobaten Show, ein muss in Shanghai);
Happyville (Freizeitpark mit Holzachterbahn)
Hangzhou (eine Stadt im äußeren Bezirk)
das Shanghai Oktoberfest (der Name sagt schon alles)
YuYuan Garden (alt chinesischer Koi Garten)

Am Ende von 2 Wochen Shanghai haben wir uns dann wieder mit Brunei Airlines zurück nach Australien fliegen lassen. Von Australien aus haben wir dann 3 Tage später unsere Heimreise nach Frankfurt angetreten. Ein angenehme Reise mit 22 Std. Flugzeit .

Die Heimat ruft.

Cheers da Korbi

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Almost done!

Aug 25

Nicht mehr lange bis die Heimat uns zurück hat.
Die grosse Work and Travel Erfahrung in Australien geht mit meinem Geburtstag immer mehr dem Ende zu.

Der aktuelle Plan umfasst nur noch ganze 10 Tage in Australien und dann noch weitere 19 Tage in Shanghai (China), also nicht mal mehr ein ganzer Monat bis der “aufregende” 22 Stunden Flug, mit Zwischenstopp in Singapur, uns wieder in Frankfurt absetzt.

Hier von Cairns liegen bis zum Rückflug nach Deutschland noch ein paar mal Fliegen vor uns. Am 31.August fliegen wir von Cairns in Richtung Brisbane und werden uns hier noch 2 Tage in der Stadt und in der Umgebung etwas umhertreiben.
Am 01. September in der Nacht geht dann der Flug von Brisbane nach Shanghai um dort dann die nächsten 19 Tage als Tourist ohne jegliche Mandarin-Kenntnisse zu verbringen. Bisher weiß ich wie man sich begrüßt und wie man es ausspricht aber das war es eigentlich auch schon. Da ich aktuell noch nicht weiß wie es mit Internetverbindungen und der chinesischen Zensur aussieht werde ich mich vielleicht erst im Anschluss daran mit Bildern und Berichten melden können.

Am 19. September werden wir uns dann wieder zum Flughafen Pudong in Shanghai begeben um von dort wieder Richtung Brisbane zu fliegen, da von hier dann direkt unser Anschlussflug nach Sydney geht. In Sydney werden wir dann unsere letzten 3 Tage in Down Under verbringen und das ganze Jahr mal eben ausklingen lassen. Es wird definitiv einiges geben woran man sich gerne Erinnert und was man wohl gerne mit nach Deutschland nehmen würde.

Ganz großer Danke gilt vor allem jetzt schon unserer Gastfamilie den Dunn’s mit ihrer großen Unterstützung, dem Arbeitsplatz, Tips, Hilfe, und Rückhalt, so dass diese ganze Australienerfahrung so lange überhaupt möglich wurde.

Aber jetzt liegt erst mal noch etwas mehr Papierkrieg vor uns. Einiges konnten wir schon erledigen.
Für den Autoverkauf musste wieder ein Road-Worthy-Certificate erstellt werden und dann die Umschreibung eingeleitet werden. Wir müssen unserer Steuererklärung einreichen, die bezahlte Rente einfordern, Bankkonten auflösen, Handykarten canceln, etc… Aber wir kommen jeden Tag etwas weiter können mehr davon abhaken.

Da sich in dem Jahr natürlich einiges an Einkäufen und anderen Dingen bei uns angesammelt hat haben wir unser Reisegepäck um ein vielfaches überschritten und mussten erst mal ein paar Pakete vorab Richtung Heimat schicken, mit einigen unserer Habseeligkeiten. Am Ende waren es dann ganze 5 Pakete mit Gesamt ca. 55kg die schon mal vorab die Reise in die Heimat angetreten haben. Auch wenn das ganze knapp 600 $ vertilgt hat war es immer noch die billigste Variante so viel Gewicht und Masse Übersee zu bekommen.

Werde mich dann spätestens nach Shangahi oder evtl. aus Shanghai melden, je nach dem wie mir das Internet zur Verfügung steht.

bis dahin sag ich aber dann mal

再见 (zai jian)

Greetz da Korbi

PS: Habe vor 2 Tagen ein Brief des australischen Governments bekommen, dass ich Aufgrund zu schnellen Autofahrens im letzten Jahr, ganze 5 Punkte verloren habe und in den nächsten 3 Monaten (ab dem 13. Sept) kein Auto mehr fahren darf. So ein Pech dass ich dann schon wieder weg bin und das auf meinen europäischen Führerschein keine Auswirkungen hat. :)

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Roadtrippin’

Jul 31

Woohoooo,

ein ganzer Monat ist seit dem letzten Bericht vergangen und vieles haben wir in der Zwischenzeit gemacht :) . Da unser großer Roadtrip entlang der Ostküste vor der Tür stand, musste etwas Ordnung in unserer bezogenen Wohnung gemacht werden, und diese natürlich auch etwas gesäubert werden. Nachdem dies alles geschafft war, haben wir uns an das bepacken des Autos gemacht. Unser Holden wurde randvoll gepackt mit allem was man zum campen und überleben braucht und es hatten noch 4 Leute zum Sitzen platz darin, also perfekte Voraussetzungen für den Trip Richtung Süden. Alles unbrauchbare konnten wir glücklicherweise bei Petra verstauen bis wir wieder zurückkehren.

Es lagen 2100km in den Süden (und natürlich 2100km auch wieder zurück) entlang der östlichen Küste vor uns. Solch eine Distanz ist nichts im Vergleich zu Deutschland, da die Geschwindigkeitsbegrenzungen bei durchschnittlichen 80-100km/h liegen, also musste man sich auf eine lange Reise einstellen (ganz selten mal 110 km/h). Aber dazu kommt noch, wie schon mal erwähnt, bei den australischen Straßenverhältnissen möchte man auch gar nicht schneller fahren, da ein Schlagloch das nächste jagd und die „Highways“ eher kaputten Landstraßen gleichen.

Also nochmal vor der Abfahrt, Wasser, Öl, Reifendruck, etc. geprüft und los gefahren. Anfangs ist es wirklich interessant wie weit man in die Ferne schauen kann und man endloses nichts sieht, bis man dann nach einer Stunde merkt, dass es die nächsten 6 Stunden genau so aussehen wird und man sich lieber mit was anderem im Auto beschäftigen kann.

Am ersten Tag war unser Ziel dann Whitsunday das ca. 650km von Cairns entfernt liegt. Für diese Strecke haben wir mit voll bepacktem Auto dann nur läppische 8 Stunden gebraucht, bis wir unser Zelt dort aufschlagen konnten. Hier haben wir aber nur die Nacht verbracht da wir uns vorgenommen haben die komplette Strecke bis nach Byron Bay erst runterzufahren und uns dann Zeit mit dem zurückfahren lassen. Also Morgens aufgestanden, zusammengepackt, und weiter ging die wilde Fahrt :) .

Für den 2.ten Tag hieß unser Ziel dann Agnes Water, das wiedermal eine mehrstündige Autofahrt weiter südlich lag. Geschmeidige 710km mit ca. 8,5 Stunden Fahrtzeit. Jaaaaa, das macht Spass!!!! NICHT! Auch hier wieder das selbe Szenario: Zelt aufbauen, Schlafen, Morgens aufstehen, packen, weiterfahren.

Zu unserem nächsten Ziel, die Goldcoast. Hier sind wir bei unserer befreundeten Familie, die Nagys, aufgeschlagen um von dort aus dann die letzten 120km Richtung Byron Bay aufzunehmen. Um von der ganzen gefahre mal Abstand zu gewinnen haben wir dann direkt 2 Nächte verbracht. Endlich waren wir dann von unserem ersten richtigen Ziel, Byron Bay, nicht mehr weit entfernt und konnten die letzten Km auf uns nehmen.

In Byron Bay angekommen hatten wir einen sehr gepflegten Campingplatz direkt am Strand der nur 20m entfernt war. Byron Bay ist definitiv ein „Must-See“ für jeden Australienbesucher. Der Strand, die Wellen, das Meer, das Wetter, die Umgebung, einfach das komplette Paket war einfach der Hammer. Am besten einfach die Bilder im Album Roadtrip dazu ansehen, damit es einen kleinen Eindruck vermitteln kann. In dem kleinen Örtchen haben wir uns dann für ganze 100$ ein gebrauchtes Surfbrett gekauft und konnten am nächsten Tag direkt in die Wellen starten. Es war ein perfekter aber auch anstrengender Tag. Viel gepaddel um wenige Sekunden auf einer Welle zu reiten. Aber es hat sich definitiv gelohnt. Am Tag darauf haben wir uns erst ein bißchen in der Stadt umgesehen bis es uns dann wieder zurück ans Meer gezogen hat. Da aber an diesem Tag die Wellen etwas unberechenbar und stürmisch waren haben wir uns ein paar Bodyboards geliehen und haben mit diesen die Wellen bestmöglichst ausgenutzt. Die Strömung war an manchen Punkten so stark, dass man kaum stehen konnte und es einen fast mitgerissen hat :) . Aber auch dieser Tag war wieder gut genutzt. Am letzten Tag haben wir uns dann nochmals in die Stadt begeben und gewisse touristische Sehenswürdigkeiten vorgenommen. Zum einen waren wir an dem östlichsten Punkt des australischen Festlandes und Byron Bay Leuchtturm auf einer hohen Klippe. Hier konnten wir sogar noch einige Delphine ausmachen die mit den Wellen gespielt haben. Ein wirklich gelungener Abschluss für Byron Bay. Danach hieß es dann auch wieder ein bißchen Auto fahren, Richtung Norden, aber nur zurück zu den Nagys an die Goldcoast wo uns die 4 größten australischen Themenparks und Surfers Paradise erwarten :) . Direkt auf unserer Rückfahrt haben wir am Surfers Paradise gehalten und sind am Strand und durch die Stadt geschlendert. Surfers Paradise ist definitiv eine einzigartige Kulisse die seinesgleichen sucht. Eine enorme Großstadt die extrem nah an einem kilometerlangen Strand mit perfekten Surfwellen liegt. Nicht umsonst heißt dieser Ort „Surfers Paradise“. Aber auch hier am besten die Bilder unter Roadtrip ansehen um einen kleinen Eindruck zu gewinnen.
Hier geht’s zu den Roadtrip Bildern

Als nächstes standen dann 3 weitere aufregende Tage an der Goldcoast vor der Tür. 4 Themenparks die in einem Umkreis von 30 km zusammen liegen. „Dreamworld“ „SeaWorld“ „Wet’n’Wild“ & „MovieWorld“. Gerade MovieWorld und Dreamworld sind für Ihre großen Fahrgeschäfte sehr bekannt.

Tag 1: Am ersten Tag stand dann das etwas ruhigerer SeaWorld an, mit viel Wasserlebewesen. Hier haben wir uns dann einen großen Teil der bekannten Wasserwelt angesehen und haben uns auch in die wenigen Achterbahnen gesetzt, aber definitiv das Highlight war die Delphin-Show, in der gezeigt wurde zu was ein solches Säugetier alles fähig ist. Aber auch hierzu habe ich einige Bilder die besichtigt werden können. Dazu hatte ich noch das Glück und konnte einen der Delphine mal berühren und in sein Maul fassen. :)
Hier geht’s zu den Roadtrip Bildern

Tag 2: Am zweiten Tag standen dann Wet’n’Wild und Warner Brothers MovieWorld auf unserem Tagesplan. Wet’n’Wild ist ebenso ein Park, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Mit ziemlich ausgereiften und auch erschreckenden Ideen für Rutschmöglichkeiten durch den ganzen Park. Wir hatten zum einen den „Tornado“, eine Rutsche bei der man zu viert in einem großen Reifen sitzt und sich dann wie in einer Klospülung runterspülen lässt. Ziemlich erschreckend wenn sich der Reifen noch dreht und man das Teil dann rückwärts fahren muss. Eine andere „Must-Do“ Rutsche war der Looping. Für den Looping wurde man beim Start der Rutsche in einen kleine Kabine gesteckt und man musste sich schon mal in Rutschposition hinstellen, dann wird die Tür geschlossen. Für den Start wird dann von 3 runter gezhält und es öffnet sich eine Klappe unter seinen Füßen die einen Senkrecht in den Looping fallen lässt. Viel Geschwindigkeit, viel Druck am Rücken und ziemlich gut :) . Wieder nur eine von Vielen Rutschen im ganzen Park. Gegen Nachmittag sind wir dann in den benachbarten MovieWorld Park und haben uns hier noch einigen Fahrgeschäften gewidmet, wie z.B. dem „Superman“, eine Hochgeschwindigkeitsbahn die Hoch genau so schnell wie Runter gefahren ist. Da hat man nicht nur +g sondern auch noch –g, dass es einen auch mal oben an den Bügel presst anstatt nur in den Sitz :) .

Tag 3: Am dritten und letzten Tag an der Goldcoast haben wir uns dann auf den Weg zu Dreamworld gemacht, dem wohl größten Park. Aber ich denke mal, die ganze Themenparks, ähneln sich in einer gewissen Weise alle, aber für Dreamworld muss einfach der „Tower of Terror“ erwähnt werden. Eine Achterbahn die eigentlich gar keine ist. Man sitzt in einem Schlitten in den sich 12 Leute setzen können und in einen Tunnel sehen. Das schöne dabei ist, die Bahn fährt nicht vorwärts los, sondern rückwärts mit voller Kraft aus dem Tunnel heraus (ich glaube es waren 4g an einem Schild). Aber auch nicht wie bei einer normalen Achterbahn dass das so 1-2 Sekunden beschleunigt, sondern ich glaub eher 5, die einem danke des rückwärts Fahrens aber wie eine Ewigkeit vorkommen. Sobald die Beschleunigung dann aufgehört hat wird man direkt in den Sitz gepresst, da der Schlitten nicht mehr gerade aus beschleunigt sondern dann einen Freefalltower senkrecht nach oben schießt bis er dann langsam zum stehen kommt und dann mit freiem Fall auf den Boden und in den Tunnel zurück schießt. Kaum vorstellbar aber eine Erfahrung wert. Wir wollten Sie direkt nochmal fahren, leider war es dann schon zu spät und der Park wollte schließen. Aber dann eben vor Shanghai nochmal :) .

Nachdem dann die Goldcoast auch als abgehakt gesehen werden konnte, haben wir unser nächstes Ziel Richtung Norden in Angriff genommen. Hierfür mussten wir dann wieder eine kurze Strecke von 590 km nach Gladstone unternehmen. Hier haben wir uns dann wieder für eine Nacht niedergelassen damit wir am nächsten Tag zu unserem eigentlichen Ziel den Whitsunday Islands fahren können.

Am nächsten Morgen dann mal wieder gepackt und weitere lausige 620 km nach Whitsunday. Hier haben wir uns dann an einem Ortsnahen Campingplatz in Airlie Beach niedergelassen um die nächsten Tage zu bestreiten. Airlie Beach ist ein reiner Touristenort, der aber auch auf jedem Reiseplan in Australien stehen sollte. Wunderschöne Buchten, Yachthäfen, und lauter kleine Inseln die mit einem Charterboot erreicht werden können. Auch hier haben wir uns erst etwas in der Stadt mit ein paar Nahrungsmitteln versorgt bevor wir uns dann auf die Socken gemacht haben. An der Bucht von Whitsunday gibt es einen große Esplanade und einen großen Strand an dem wir uns eine Weile zum ausruhen mit etwas zu essen hingesetzt haben. Dank des großen Yachthafens konnte man an den Steindämmen sehr gute Angelspots finden und wir konnten am nächsten Tag 3 mal zuschlagen. Es waren zwar nicht die größten Fische aber sie haben geschmeckt und haben satt gemacht :) .

Am letzten Tag dann sind wir wieder zurück Richtung Cairns gefahren. Die letzten 640km bis wir wieder in unseren Zweitheimat angekommen sind :) . Hier sind wir jetzt vorrübergehend bei Petra untergebracht bis wir dann unseren Flug nach Shanghai antreten werden. Aber vorher steht noch das Visum an :/.

Hier geht’s zu den Roadtrip Bildern

Also, bis dahin….

Cheers da Korbi

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Cairns – Part 10

Jun 30

G‘Day

Einige Wochen sind nun seit dem letzten Bericht vergangen und ich kann wieder ein paar neue Erlebnisse zusammen fassen. In unserer neuen Wohnung haben wir uns jetzt eingelebt und hier sieht es schon total so aus als wären wir schon länger hier. Leider sieht man nun auch das Ausmaß was wir an Gepäck hätten. Seit unserer Anreise haben wir unsere Klamotten und andere Dinge wohl verdoppelt. Nun werden wir wohl 1-2 Pakete vorab nach Hause schicken damit wir für die Reise und Flüge nicht ständig das Übergepäck bezahlen müssen.

Da wir etwas Zeit übrig hatten zwischen unseren Arbeitstagen haben wir uns in Kuranda, einem kleinen Hippiedorf in der Nähe von Cairns, einen Tier- und Vogelpark angesehen. Da wir ziemlich früh da waren, sogar die ersten, hatten wir das Glück dass die Tiere noch nicht genervt in den Ecken lagen und Ihre Ruhe haben wollten, sondern wir Sie sogar aus der Hand füttern konnten. Haben hier endlich näheren Kontakt zu Wallabys, Kangaroos, Koalas, und anderen australischen Tierchen gefunden. Aber definitiv das Highlight des Tages war der Vogelpark. In diesem Park war man komplett auf sich allein gestellt, d.h. man konnte hin wo man und wann man möchte, aber die Vögel auch. In dem Park waren hauptsächlich Aras die so extrem zutraulich waren dass diese manchmal ohne Vorwarnung versuchten auf einem zu landen. Am Eingang wurde uns noch mitgeteilt dass Schmuck vorher abgenommen werden sollte, da die Vögel sonst versuchen diesen abzuknibbeln.
Da wir hier auch so früh und fast die ersten waren, kamen so ziemlich alle Vögel mal zu uns. Und wir konnten alle mal etwas näher kennen lernen. Ein paar der Aras konnten auch Grüßen und Fragen wie es einem geht. Aber auch hier kann ich nur empfehlen Sich die Bilder anzuschauen.
Hier geht’s zu den Cairns II Bildern

Aktuell sind wir in Cairns ja im Winter, und das Wetter wird etwas kühler tagsüber, manchmal bis zu 26° C. Da muss man ab und zu auch mal ans deutsche Wetter und den deutschen Winter denken.
Da ich ja den Winter in Deutschland verpasst habe und somit keinen Wintersport betreiben konnte habe ich endlich eine alternative für den Sommer entdeckt :) . Es nennt sich Freeborden und es hat mich total gepackt. Es ist eine Art Skateboard mit 6 anstatt 4 Rollen ausgestattet ist. Durch diese Bauweise ermöglich einem das Brett auf dem Asphalt zu sliden wie mit dem Snowboard auf dem Schnee. Nicht so einfach zu erklären. Aber das einfachste ist einfach Ihr schaut euch ein paar Bilder in der Galerie davon an. Hier geht’s zur Freebordgalerie

Seit einigen Tagen sind nun endlich unsere Freunde aus Deutschland angekommen mit denen wir unseren großen Trip bestreiten werden, für den Anfang und die Akklimatisierung sind wir nun zusammen in unserer Wohnung und werden uns Cairns und die Umgebung ein wenig anschauen bevor es dann in 2 Wochen losgeht. Gleich am zweiten Tag haben wir dann mal ein übliches BBQ mit viel Fleisch (inkl. Kangaroofleisch) und wenig Beilagen gemacht. Für das nächste BBQ werden wir uns aber demnächst unseren eigenen Fisch fangen, einen sogenannten Barramundi, von dem wir schon ein kleineres Exemplar geangelt haben, der aber definitiv noch größer sein kann :) .

Zum Abschluss noch eine kleine neue Info. Es geht nach Shanghai. Ein neues Reiseziel auf dem Reiseplan. Und zwar geht es für 2 Wochen nach Shanghai zu einem Freund der dort lebt und arbeitet. Hier werden wir uns mal ein wenig China ansehen, eigentlich zieht mich nichts nach China, aber wenn man schon die Möglichkeit hat, warum nicht?! Flug ist schon gebucht :)

So das war’s jetzt auch erst mal wieder.

Cheers da Korbi

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Cairns – Part 9

May 17

Hallo zusammen,

ich habe mir endlich mal wieder die Zeit genommen um die letzten Tage und Wochen in einen neuen Eintrag zu fassen. Es ist ja nun schon eine Weile her und ich habe einige Wochen in Sydney an einem anderen Cable verbracht. Es war definitiv eine geniale Zeit weiter im Süden und ich konnte ein paar neue Kontakte knüpfen und viele neue Eindrücke gewinnen. Jetzt aber bin ich zurück in Cairns, da ich nun dort wieder an diesem Cable meine Brötchen verdienen soll.

Zurück in Cairns haben wir jetzt endlich eine eigene Wohnung bezogen und konnten somit aus der Cable WG ausziehen. Vor allem weil es dort immer voller wurde und wir die neue Wohnung jetzt fast für denselben Mietpreis bekommen wie für den WG-Preis. Die Wohnung hat fast nur Vorteile. Wir wohnen jetzt am Trinity Beach, d.h. der Strand ist nur 2 Minuten zu Fuß von unserer Haustür entfernt. Zusätzlichen haben wir jetzt eine eigene Waschmaschine, Trockner, Küche, Bad, Balkon etc. und als Bonus gibt’s noch einen Pool und einen Whirlpool nur für Bewohner der Anlage. Da überlegt man nicht lange da der einzige Nachteil ist, dass wir jetzt 2 Kilometer mehr zur Arbeit fahren müssen.

Zurück am Lift musste ich direkt wieder mit anpacken, da wir einige Vorbereitungen für ein kommendes Event zu erledigen hatten. Ein Tourstop der so genannten Cablefest Down Unda Tour 2011. In Sydney war der Erste Stop dieser Tour und in Cairns kam dann der Zweite.
Da es hier einige WM-Punkte gab waren sogar einige Deutsche Fahrer vor Ort.

Beim Event selbst habe ich dann zum einen gehebelt und bin auch noch selbst angetreten in der Open Men Amateur Division. Hier konnte ich nach der erfolgreichen Qualifikation im Finale einen gelungenen Lauf hinlegen und konnte den 2. Platz belegen. Im zweiten Lauf habe ich dann mehr riskiert, bin aber dann gestürzt und konnte meinen 2.Platz nicht mehr verbessern. Aber egal, Hauptsache dabei gewesen und nicht letzter geworden. :)
Hier geht’s zu den Ergebnissen
Der ganze Contest dauerte dann auch den ganzen Tag von 7 – 18 Uhr. Auch wenn das ganze Event ein riesiger Erfolg mit vielen Zuschauern und Fahrern war, bin ich dann doch froh gewesen als es dann ein Ende nahm. Am nächsten Morgen war auch schon wieder normaler Liftbetrieb als wäre nichts gewesen.

Am Tag darauf haben wir mit 3 anderen Deutschen, die nach dem Event noch ein paar Tage geblieben sind, einen Trip zu ein paar Wasserfällen unternommen. Der geplante 0,5-Stunden Trip dauerte dann aber fast 3 Stunden. Als wir am ersten Wasserfall waren haben wir immer mehr entdeckt und sind immer weiter Fluss aufwärts. Es gab immer wieder was neues was man unbedingt sehen musste oder hoch klettern musste. Nach 2 Stunden aber hatten wir dann so langsam alles durch und haben dann doch mal umgedreht. Leider hatten wir nur eine halbe Stunde kalkuliert und hatten dann KEINE Sonnencreme mit, was sich dann später mit etwas roter Haut bemerkbar gemacht hat.

Ein Tag später haben wir uns dann noch eine Segelfahrt zum Great Barrier Reef von unserer Chefin organisieren lassen. Das hieß wieder mal früh aufstehen, da der Katamaran um 8 Uhr Morgens ablegen möchte und man natürlich früh genug da sein sollte. Aber das war dann nach einem guten Frühstück nicht all zu schwer. Der Katamaran war eines von vielen „Reef-Touristen-Schiffen“ aber ich glaube wir hatten definitiv das Beste wenn man so die anderen Dampfer betrachtet hat. Das Schiff hieß Passions of Paradise. An Board dann wurde kurz die Anwesenheit von allen kontrolliert und dann ging es auch schon los. Die Fahrt raus aufs Meer dauerte ca. 2 Stunden bis man dann beim Reef ankommt.

Nach den 2 Stunden Anfahrt hieß es dann man solle sich bereit machen da wir jede Minute dass Reef erreichen werden. Wenn man aber aufs Wasser gesehen hat, sah man eigentlich nur Meer, Meer, mehr, mehr, mehr und ein kleines Sandhäufchen, was wohl eine Insel darstellen sollte. Genau an dieser Insel haben wir dann gestoppt und sind mit Schnorchel und Flossen in das Beiboot gestiegen. Das Boot hat uns dann auf der kleinen Sandinsel abgesetzt. Von hier aus konnte man dann auf eigene Faust ins Wasser gehen und zu den verschiedenen Riffteilen schnorcheln. Lang haben wir natürlich nicht gewartet. Unterwasserkamera angeschaltet und losgetaucht. Es war schon interessant 1-2 Meter tiefes Wasser mitten im Meer vor zu finden. Einige stellen haben mich schon staunen lassen. Es war alles so hautnah und so leicht zu erreichen. Es gab viele bunte Fische, riesige Muscheln, komische Pflanzen, Rochen, Riffhaie und und und…. Irgendwie war alles sehr lebendig da am Grund. Manche „Steine“ haben sich dann doch nicht als Stein herausgestellt, sondern als irgendwas lebendiges :P . Ich werde hierzu auf jeden Fall ein paar Bilder zeigen. Aber Bilder sagen leider gar nichts darüber aus was man selbst gesehen und wahrgenommen hat, dennoch hoffe ich es verschafft einen kleinen Einblick. Es steht jetzt schon fest dass wir noch einmal gehen um dann auch den Tauchkurs mit zu nehmen und um vielleicht noch etwas mehr vom Reef zu sehen.

So jetzt werde ich aber auch mal wieder aufhören. Ich hoffe ich konnte es knapp genug zusammen fassen damit es nicht zu viel Text wird. Und ich werde mich hoffentlich bald wieder melden :D .

Ein paar Bilder zu diesem Bericht findet ihr unter dem Album Cairns II

Cheers da Korbi

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Wakeboarding – Penrith

Mar 18

Hier mal ein paar Bilder vom wakeboarden von mir am Cable Wake Park Penrith.

Cheers da Korbi

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Sydney – Part 3

Mar 11

Hallo mal wieder,

wie versprochen wollte ich mich ja wieder melden wenn ich hier in Sydney angekommen bin. Ich bin jetzt schon seit einigen Tagen hier und habe schon ein paar Eindrücke gewinnen können. Aber erst mal zurück zum Anfang.

Den letzten Abend in Cairns habe ich mit Freunden und Kollegen vom Lift in einem sehr guten Restaurant verbracht. Dort habe ich zum ersten Mal Krokodil gegessen und dazu kann ich nur sagen das war verdammt lecker, jederzeit wieder. Es ist definitiv besser als Kangaroo :) .

Leider war die Nacht dann recht kurz für mich. Da mein Flieger schon um 5:20 Uhr abheben wollte, musste ich wohl oder übel schon wieder um 3:30Uhr aufstehen. Am Flughafen wollte ich eigentlich noch ein Frühstück einpacken, da der Flieger Verspätung hatte. Dann kommt auf einmal eine schwer verständliche Durchsage und ich kann nur schwer meinen Namen verstehen. Was ist denn jetzt los? Zum Glück weiß ich meine Gate Nummer und renne dort hin. Mein Flieger war doch schon früher da als erwartet und ich habe es nicht mitbekommen. Wegen mir musste das ganze Flugzeug dann nochmal warten. Mir wurde dann gesagt dass die Durchsage der „letzte“ Aufruf war und die schon ohne mich los wollten :) . Dann ging es auch direkt zügig los, der Flug war sehr angenehm, ich wurde für mein zu spät kommen mit einem freien Platz neben mir belohnt und konnte die Füße etwas hochlegen und noch 2 Stündchen schlafen. Haha, danke Virgin Blue (Fluggesellschaft).

In Sydney angekommen wurde ich dann mit gutem Wetter begrüßt und ich hab mir dort mein Frühstück abgeholt und bin dann direkt weiter zum Bahnhof, da das Wakeboard Cable etwas außerhalb der City liegt.

Nach einer kurzen Zugfahrt bin ich dann in Penrith angekommen. Penrith ist eine kleine Vorstadt von der City in der ich die nächsten Wochen verbringen werde. Am Bahnhof wurde ich dann von einem Mitarbeiter abgeholt und zum Cable gebracht. Hier angekommen habe ich dann erst mal meine Unterkunft bezogen und habe mal die Gegend erkundet. Hier ist auf für alles Nötige gesorgt und ich freue mich schon auf die nächsten Tage. Arbeiten, chillen, wakeboarden, und mehr…
Direkt den ersten Tag nach meiner Anreise habe ich dann schon meinen ersten Tag am Cable gearbeitet. Die Anlage ist viel moderner als Cairns aber im groben aber immer noch dasselbe Schema.

Der größte Unterschied hier zu Cairns hier ist natürlich die Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Sydney liegt nicht in einem tropischen Areal von Australien wie Cairns. Trotzdem ist es hier noch sehr heiß aber die Luftfeuchtigkeit lässt einen nicht direkt seine Klamotten nass schwitzen und es hat seit 6 Tagen noch nicht einmal geregnet (wie ungewohnt). In Cairns hat es ja mehrmals am Tag geregnet auch wenn nur kurz. Das finde ich schon mal sehr gut. Aus Cairns hat mich dann die Nachricht erreicht dass nur ein Tag nachdem ich hier unten war wurde das Cable in Cairns von dem höchsten Hochwasser getroffen das es jemals erlebt hat, da es seit Tagen durchgeregnet hat. Aber wie schon mal gesagt, wissen die Leute in Cairns damit umzugehen und kennen es nicht wirklich anders, also ist es eigentlich ziemlich normal. Aber nun zurück zu Penrith.

Wie fast überall in Australien sind auch hier die Leute sehr nett und haben mich herzlichst empfangen. Den Kontakt zu den Leuten findet man ziemlich schnell und einfach. Direkt am selben Abend waren wir dann noch in dem Panthers Club zum Essen mit einigen Freunden und Mitarbeitern des Lifts. Der Panthers Club ist ein riesiger Komplex des lokalen Football Clubs in dem so gut wie alles erhalten ist. Restaurants, Clubs, Bars, Casino, etc. Das Gute daran ist, er ist nur einen Steinwurf von dem Wasserskilift entfernt und man ist in 1-2 Minuten dort. Dennoch werde ich die nächsten Tage mit einigen Leuten mal in die City schauen, da Penrith nicht all zu viel zu bieten hat und Sydney eine Weltstadt ist. Ich war zwar schon in Sydney, aber diese Stadt kann man jedes mal wieder aufs neue Entdecken.

Habe gestern 2 Jungs aus Kopenhagen (Dänemark) kennen gelernt. Diese haben mich direkt nach Kopenhagen eingeladen und ich sollte unbedingt vorbeikommen, vor allem weil die Damen dort sehr interessant sein sollen :D . Ich habe direkt mal zugesagt, und ich denke nachdem mein Trip hier unten beendet sein sollte, werde ich diese Chance direkt im Anschluss wahrnehmen. Zusätzlich habe ich noch einen sehr guten Wakeboarder aus Florida besser kennen gelernt der mich auch direkt eingeladen hat bei Ihm in Fort Lauderdale vorbeizuschauen sobald ich Lust und Zeit dazu hätte. Naja was will man mehr, ich werde doch noch mehr von der Welt sehen als ich mir das vielleicht vorstellen kann. Die Leute sind hier extrem zuvorkommend. Ich wurde auch direkt am ersten Tag von 2 Amerikanern zum Wakeboarden hinter einem Boot eingeladen sobald dieses aus Kalifornien hier ankommt. Ich denke es wird hier auf jeden Fall eine sehr angenehme Zeit. Hier werde ich wohl bis April bleiben wenn der erste Stop der Wakeboard Weltmeisterschaften hier statt finden wird und Anschließend dann weiterziehen. Ich möchte ja noch mehr von Australien sehen als den Norden und den Süden.

Heute habe ich gerade einen Tag frei und kann mich mal wieder um meinen Blog kümmern und auch mal wieder eine Runde Wakeboarden. Ich werde heute wohl auch noch ein paar Bilder schießen damit man einen Eindruck gewinnen kann wo ich mich gerade aufhalte. Ansonsten kann man auch gern mal einen Blick auf die Seite des Wasserskilifts werfen.

Die Adresse findet ihr hier. Cables Wakepark

Soweit so gut. Ich hoffe ich kann mich bald mit Neuigkeiten wieder melden. Und wer Rechtschreibfehler findet, darf diese auch behalten ;) . Habe zwar heute alles etwas zusammen gewürfelt und geschrieben, aber vielleicht ist es ja noch verständlich genug. :D

Hier noch ein Bild von dem Lift mit Sonnenuntergang

Cheers da Korbi

PS: Habe am 03. März erfahren dass ich zum zweiten mal Onkel geworden bin. Welcome to the World Benjamin und meine besten Wünsche zu meiner Schwester und ihrem Gatten. Ich hoffe ich kann dich bald richtig sehen Ben. Dein Onkel

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