Woohoooo,
ein ganzer Monat ist seit dem letzten Bericht vergangen und vieles haben wir in der Zwischenzeit gemacht
. Da unser großer Roadtrip entlang der Ostküste vor der Tür stand, musste etwas Ordnung in unserer bezogenen Wohnung gemacht werden, und diese natürlich auch etwas gesäubert werden. Nachdem dies alles geschafft war, haben wir uns an das bepacken des Autos gemacht. Unser Holden wurde randvoll gepackt mit allem was man zum campen und überleben braucht und es hatten noch 4 Leute zum Sitzen platz darin, also perfekte Voraussetzungen für den Trip Richtung Süden. Alles unbrauchbare konnten wir glücklicherweise bei Petra verstauen bis wir wieder zurückkehren.
Es lagen 2100km in den Süden (und natürlich 2100km auch wieder zurück) entlang der östlichen Küste vor uns. Solch eine Distanz ist nichts im Vergleich zu Deutschland, da die Geschwindigkeitsbegrenzungen bei durchschnittlichen 80-100km/h liegen, also musste man sich auf eine lange Reise einstellen (ganz selten mal 110 km/h). Aber dazu kommt noch, wie schon mal erwähnt, bei den australischen Straßenverhältnissen möchte man auch gar nicht schneller fahren, da ein Schlagloch das nächste jagd und die „Highways“ eher kaputten Landstraßen gleichen.
Also nochmal vor der Abfahrt, Wasser, Öl, Reifendruck, etc. geprüft und los gefahren. Anfangs ist es wirklich interessant wie weit man in die Ferne schauen kann und man endloses nichts sieht, bis man dann nach einer Stunde merkt, dass es die nächsten 6 Stunden genau so aussehen wird und man sich lieber mit was anderem im Auto beschäftigen kann.
Am ersten Tag war unser Ziel dann Whitsunday das ca. 650km von Cairns entfernt liegt. Für diese Strecke haben wir mit voll bepacktem Auto dann nur läppische 8 Stunden gebraucht, bis wir unser Zelt dort aufschlagen konnten. Hier haben wir aber nur die Nacht verbracht da wir uns vorgenommen haben die komplette Strecke bis nach Byron Bay erst runterzufahren und uns dann Zeit mit dem zurückfahren lassen. Also Morgens aufgestanden, zusammengepackt, und weiter ging die wilde Fahrt
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Für den 2.ten Tag hieß unser Ziel dann Agnes Water, das wiedermal eine mehrstündige Autofahrt weiter südlich lag. Geschmeidige 710km mit ca. 8,5 Stunden Fahrtzeit. Jaaaaa, das macht Spass!!!! NICHT! Auch hier wieder das selbe Szenario: Zelt aufbauen, Schlafen, Morgens aufstehen, packen, weiterfahren.
Zu unserem nächsten Ziel, die Goldcoast. Hier sind wir bei unserer befreundeten Familie, die Nagys, aufgeschlagen um von dort aus dann die letzten 120km Richtung Byron Bay aufzunehmen. Um von der ganzen gefahre mal Abstand zu gewinnen haben wir dann direkt 2 Nächte verbracht. Endlich waren wir dann von unserem ersten richtigen Ziel, Byron Bay, nicht mehr weit entfernt und konnten die letzten Km auf uns nehmen.
In Byron Bay angekommen hatten wir einen sehr gepflegten Campingplatz direkt am Strand der nur 20m entfernt war. Byron Bay ist definitiv ein „Must-See“ für jeden Australienbesucher. Der Strand, die Wellen, das Meer, das Wetter, die Umgebung, einfach das komplette Paket war einfach der Hammer. Am besten einfach die Bilder im Album Roadtrip dazu ansehen, damit es einen kleinen Eindruck vermitteln kann. In dem kleinen Örtchen haben wir uns dann für ganze 100$ ein gebrauchtes Surfbrett gekauft und konnten am nächsten Tag direkt in die Wellen starten. Es war ein perfekter aber auch anstrengender Tag. Viel gepaddel um wenige Sekunden auf einer Welle zu reiten. Aber es hat sich definitiv gelohnt. Am Tag darauf haben wir uns erst ein bißchen in der Stadt umgesehen bis es uns dann wieder zurück ans Meer gezogen hat. Da aber an diesem Tag die Wellen etwas unberechenbar und stürmisch waren haben wir uns ein paar Bodyboards geliehen und haben mit diesen die Wellen bestmöglichst ausgenutzt. Die Strömung war an manchen Punkten so stark, dass man kaum stehen konnte und es einen fast mitgerissen hat
. Aber auch dieser Tag war wieder gut genutzt. Am letzten Tag haben wir uns dann nochmals in die Stadt begeben und gewisse touristische Sehenswürdigkeiten vorgenommen. Zum einen waren wir an dem östlichsten Punkt des australischen Festlandes und Byron Bay Leuchtturm auf einer hohen Klippe. Hier konnten wir sogar noch einige Delphine ausmachen die mit den Wellen gespielt haben. Ein wirklich gelungener Abschluss für Byron Bay. Danach hieß es dann auch wieder ein bißchen Auto fahren, Richtung Norden, aber nur zurück zu den Nagys an die Goldcoast wo uns die 4 größten australischen Themenparks und Surfers Paradise erwarten
. Direkt auf unserer Rückfahrt haben wir am Surfers Paradise gehalten und sind am Strand und durch die Stadt geschlendert. Surfers Paradise ist definitiv eine einzigartige Kulisse die seinesgleichen sucht. Eine enorme Großstadt die extrem nah an einem kilometerlangen Strand mit perfekten Surfwellen liegt. Nicht umsonst heißt dieser Ort „Surfers Paradise“. Aber auch hier am besten die Bilder unter Roadtrip ansehen um einen kleinen Eindruck zu gewinnen.
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Als nächstes standen dann 3 weitere aufregende Tage an der Goldcoast vor der Tür. 4 Themenparks die in einem Umkreis von 30 km zusammen liegen. „Dreamworld“ „SeaWorld“ „Wet’n’Wild“ & „MovieWorld“. Gerade MovieWorld und Dreamworld sind für Ihre großen Fahrgeschäfte sehr bekannt.
Tag 1: Am ersten Tag stand dann das etwas ruhigerer SeaWorld an, mit viel Wasserlebewesen. Hier haben wir uns dann einen großen Teil der bekannten Wasserwelt angesehen und haben uns auch in die wenigen Achterbahnen gesetzt, aber definitiv das Highlight war die Delphin-Show, in der gezeigt wurde zu was ein solches Säugetier alles fähig ist. Aber auch hierzu habe ich einige Bilder die besichtigt werden können. Dazu hatte ich noch das Glück und konnte einen der Delphine mal berühren und in sein Maul fassen. 
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Tag 2: Am zweiten Tag standen dann Wet’n’Wild und Warner Brothers MovieWorld auf unserem Tagesplan. Wet’n’Wild ist ebenso ein Park, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Mit ziemlich ausgereiften und auch erschreckenden Ideen für Rutschmöglichkeiten durch den ganzen Park. Wir hatten zum einen den „Tornado“, eine Rutsche bei der man zu viert in einem großen Reifen sitzt und sich dann wie in einer Klospülung runterspülen lässt. Ziemlich erschreckend wenn sich der Reifen noch dreht und man das Teil dann rückwärts fahren muss. Eine andere „Must-Do“ Rutsche war der Looping. Für den Looping wurde man beim Start der Rutsche in einen kleine Kabine gesteckt und man musste sich schon mal in Rutschposition hinstellen, dann wird die Tür geschlossen. Für den Start wird dann von 3 runter gezhält und es öffnet sich eine Klappe unter seinen Füßen die einen Senkrecht in den Looping fallen lässt. Viel Geschwindigkeit, viel Druck am Rücken und ziemlich gut
. Wieder nur eine von Vielen Rutschen im ganzen Park. Gegen Nachmittag sind wir dann in den benachbarten MovieWorld Park und haben uns hier noch einigen Fahrgeschäften gewidmet, wie z.B. dem „Superman“, eine Hochgeschwindigkeitsbahn die Hoch genau so schnell wie Runter gefahren ist. Da hat man nicht nur +g sondern auch noch –g, dass es einen auch mal oben an den Bügel presst anstatt nur in den Sitz
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Tag 3: Am dritten und letzten Tag an der Goldcoast haben wir uns dann auf den Weg zu Dreamworld gemacht, dem wohl größten Park. Aber ich denke mal, die ganze Themenparks, ähneln sich in einer gewissen Weise alle, aber für Dreamworld muss einfach der „Tower of Terror“ erwähnt werden. Eine Achterbahn die eigentlich gar keine ist. Man sitzt in einem Schlitten in den sich 12 Leute setzen können und in einen Tunnel sehen. Das schöne dabei ist, die Bahn fährt nicht vorwärts los, sondern rückwärts mit voller Kraft aus dem Tunnel heraus (ich glaube es waren 4g an einem Schild). Aber auch nicht wie bei einer normalen Achterbahn dass das so 1-2 Sekunden beschleunigt, sondern ich glaub eher 5, die einem danke des rückwärts Fahrens aber wie eine Ewigkeit vorkommen. Sobald die Beschleunigung dann aufgehört hat wird man direkt in den Sitz gepresst, da der Schlitten nicht mehr gerade aus beschleunigt sondern dann einen Freefalltower senkrecht nach oben schießt bis er dann langsam zum stehen kommt und dann mit freiem Fall auf den Boden und in den Tunnel zurück schießt. Kaum vorstellbar aber eine Erfahrung wert. Wir wollten Sie direkt nochmal fahren, leider war es dann schon zu spät und der Park wollte schließen. Aber dann eben vor Shanghai nochmal
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Nachdem dann die Goldcoast auch als abgehakt gesehen werden konnte, haben wir unser nächstes Ziel Richtung Norden in Angriff genommen. Hierfür mussten wir dann wieder eine kurze Strecke von 590 km nach Gladstone unternehmen. Hier haben wir uns dann wieder für eine Nacht niedergelassen damit wir am nächsten Tag zu unserem eigentlichen Ziel den Whitsunday Islands fahren können.
Am nächsten Morgen dann mal wieder gepackt und weitere lausige 620 km nach Whitsunday. Hier haben wir uns dann an einem Ortsnahen Campingplatz in Airlie Beach niedergelassen um die nächsten Tage zu bestreiten. Airlie Beach ist ein reiner Touristenort, der aber auch auf jedem Reiseplan in Australien stehen sollte. Wunderschöne Buchten, Yachthäfen, und lauter kleine Inseln die mit einem Charterboot erreicht werden können. Auch hier haben wir uns erst etwas in der Stadt mit ein paar Nahrungsmitteln versorgt bevor wir uns dann auf die Socken gemacht haben. An der Bucht von Whitsunday gibt es einen große Esplanade und einen großen Strand an dem wir uns eine Weile zum ausruhen mit etwas zu essen hingesetzt haben. Dank des großen Yachthafens konnte man an den Steindämmen sehr gute Angelspots finden und wir konnten am nächsten Tag 3 mal zuschlagen. Es waren zwar nicht die größten Fische aber sie haben geschmeckt und haben satt gemacht
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Am letzten Tag dann sind wir wieder zurück Richtung Cairns gefahren. Die letzten 640km bis wir wieder in unseren Zweitheimat angekommen sind
. Hier sind wir jetzt vorrübergehend bei Petra untergebracht bis wir dann unseren Flug nach Shanghai antreten werden. Aber vorher steht noch das Visum an :/.
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Also, bis dahin….
Cheers da Korbi