Cairns – Part 9

May 17
Posted by Korbi

Hallo zusammen,

ich habe mir endlich mal wieder die Zeit genommen um die letzten Tage und Wochen in einen neuen Eintrag zu fassen. Es ist ja nun schon eine Weile her und ich habe einige Wochen in Sydney an einem anderen Cable verbracht. Es war definitiv eine geniale Zeit weiter im Süden und ich konnte ein paar neue Kontakte knüpfen und viele neue Eindrücke gewinnen. Jetzt aber bin ich zurück in Cairns, da ich nun dort wieder an diesem Cable meine Brötchen verdienen soll.

Zurück in Cairns haben wir jetzt endlich eine eigene Wohnung bezogen und konnten somit aus der Cable WG ausziehen. Vor allem weil es dort immer voller wurde und wir die neue Wohnung jetzt fast für denselben Mietpreis bekommen wie für den WG-Preis. Die Wohnung hat fast nur Vorteile. Wir wohnen jetzt am Trinity Beach, d.h. der Strand ist nur 2 Minuten zu Fuß von unserer Haustür entfernt. Zusätzlichen haben wir jetzt eine eigene Waschmaschine, Trockner, Küche, Bad, Balkon etc. und als Bonus gibt’s noch einen Pool und einen Whirlpool nur für Bewohner der Anlage. Da überlegt man nicht lange da der einzige Nachteil ist, dass wir jetzt 2 Kilometer mehr zur Arbeit fahren müssen.

Zurück am Lift musste ich direkt wieder mit anpacken, da wir einige Vorbereitungen für ein kommendes Event zu erledigen hatten. Ein Tourstop der so genannten Cablefest Down Unda Tour 2011. In Sydney war der Erste Stop dieser Tour und in Cairns kam dann der Zweite.
Da es hier einige WM-Punkte gab waren sogar einige Deutsche Fahrer vor Ort.

Beim Event selbst habe ich dann zum einen gehebelt und bin auch noch selbst angetreten in der Open Men Amateur Division. Hier konnte ich nach der erfolgreichen Qualifikation im Finale einen gelungenen Lauf hinlegen und konnte den 2. Platz belegen. Im zweiten Lauf habe ich dann mehr riskiert, bin aber dann gestürzt und konnte meinen 2.Platz nicht mehr verbessern. Aber egal, Hauptsache dabei gewesen und nicht letzter geworden. :)
Hier geht’s zu den Ergebnissen
Der ganze Contest dauerte dann auch den ganzen Tag von 7 – 18 Uhr. Auch wenn das ganze Event ein riesiger Erfolg mit vielen Zuschauern und Fahrern war, bin ich dann doch froh gewesen als es dann ein Ende nahm. Am nächsten Morgen war auch schon wieder normaler Liftbetrieb als wäre nichts gewesen.

Am Tag darauf haben wir mit 3 anderen Deutschen, die nach dem Event noch ein paar Tage geblieben sind, einen Trip zu ein paar Wasserfällen unternommen. Der geplante 0,5-Stunden Trip dauerte dann aber fast 3 Stunden. Als wir am ersten Wasserfall waren haben wir immer mehr entdeckt und sind immer weiter Fluss aufwärts. Es gab immer wieder was neues was man unbedingt sehen musste oder hoch klettern musste. Nach 2 Stunden aber hatten wir dann so langsam alles durch und haben dann doch mal umgedreht. Leider hatten wir nur eine halbe Stunde kalkuliert und hatten dann KEINE Sonnencreme mit, was sich dann später mit etwas roter Haut bemerkbar gemacht hat.

Ein Tag später haben wir uns dann noch eine Segelfahrt zum Great Barrier Reef von unserer Chefin organisieren lassen. Das hieß wieder mal früh aufstehen, da der Katamaran um 8 Uhr Morgens ablegen möchte und man natürlich früh genug da sein sollte. Aber das war dann nach einem guten Frühstück nicht all zu schwer. Der Katamaran war eines von vielen „Reef-Touristen-Schiffen“ aber ich glaube wir hatten definitiv das Beste wenn man so die anderen Dampfer betrachtet hat. Das Schiff hieß Passions of Paradise. An Board dann wurde kurz die Anwesenheit von allen kontrolliert und dann ging es auch schon los. Die Fahrt raus aufs Meer dauerte ca. 2 Stunden bis man dann beim Reef ankommt.

Nach den 2 Stunden Anfahrt hieß es dann man solle sich bereit machen da wir jede Minute dass Reef erreichen werden. Wenn man aber aufs Wasser gesehen hat, sah man eigentlich nur Meer, Meer, mehr, mehr, mehr und ein kleines Sandhäufchen, was wohl eine Insel darstellen sollte. Genau an dieser Insel haben wir dann gestoppt und sind mit Schnorchel und Flossen in das Beiboot gestiegen. Das Boot hat uns dann auf der kleinen Sandinsel abgesetzt. Von hier aus konnte man dann auf eigene Faust ins Wasser gehen und zu den verschiedenen Riffteilen schnorcheln. Lang haben wir natürlich nicht gewartet. Unterwasserkamera angeschaltet und losgetaucht. Es war schon interessant 1-2 Meter tiefes Wasser mitten im Meer vor zu finden. Einige stellen haben mich schon staunen lassen. Es war alles so hautnah und so leicht zu erreichen. Es gab viele bunte Fische, riesige Muscheln, komische Pflanzen, Rochen, Riffhaie und und und…. Irgendwie war alles sehr lebendig da am Grund. Manche „Steine“ haben sich dann doch nicht als Stein herausgestellt, sondern als irgendwas lebendiges :P . Ich werde hierzu auf jeden Fall ein paar Bilder zeigen. Aber Bilder sagen leider gar nichts darüber aus was man selbst gesehen und wahrgenommen hat, dennoch hoffe ich es verschafft einen kleinen Einblick. Es steht jetzt schon fest dass wir noch einmal gehen um dann auch den Tauchkurs mit zu nehmen und um vielleicht noch etwas mehr vom Reef zu sehen.

So jetzt werde ich aber auch mal wieder aufhören. Ich hoffe ich konnte es knapp genug zusammen fassen damit es nicht zu viel Text wird. Und ich werde mich hoffentlich bald wieder melden :D .

Ein paar Bilder zu diesem Bericht findet ihr unter dem Album Cairns II

Cheers da Korbi

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